Pfarrei Hildegundis von Meer

Meerbusch

Der GdG-Rat

Grafik - GdG-Rat (c) Birgit Hellmanns

ist die Vertretung der Ebene „Kirche am Ort“.

Diese beinhaltet zwei Funktionen:

■ der GdG-Rat ist das vom Bischof anerkannte Organ des Laienapostolats der Gemeinschaft der Gemeinden und

■ der GdG-Rat ist vom Bischof mit der Wahrnehmung der Funktion eines Pastoralrats beauftragt.

In jeder Gemeinschaft der Gemeinden nach dem vom Bischof von Aachen für die Diözese Aachen in Kraft gesetzten Strukturplan und dem Statut für die Gemeinschaft der Gemeinden in der jeweils geltenden Fassung ist ein GdG-Rat zu bilden. Der GdG-Rat setzt sich zusammen aus Mitgliedern aufgrund von Wahl, Amt, Funktion und Berufung.

Der vom Bischof zum Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden ernannte Pfarrer und die weiteren eingesetzten kanonischen Pfarrer nehmen ihre Verantwortung für die Verkündigung der Heilsbotschaft, für die Feier der Liturgie und der Sakramente sowie für das diakonische Handeln in Einheit mit dem Bischof gemäß den kirchlichen Normen wahr (vgl. insbesondere cc. 519-532 CIC).  - aus der Präambel der Satzung der GdG-Räte des Bistums Aachen

Der GdG-Rat ist die gewählte Vertretung der Pfarrei.

Der GdG-Rat setzt sich zusammen aus:

  • je gewählten VertreterInnen aus allen 6 Gemeinden,
  • 1 Vertreter aus dem Kirchenvorstand,
  • den geborenen Mitgliedern (Pfarrer/ Pfarrvikare und Gemeindereferentinnen) und
  • einigen berufenen Mitgliedern.

Gemeinsam schauen sie auf Hildegundis von Meer zum Wohl aller!

Die gewählten Vertreter wurden im November 2017 in geheimer Wahl aus einer Wahlliste für vier Jahre gewählt.

Die Mitglieder des Pastoralteams sind beratende Mitglieder des PGR, soweit sie nicht zu den stimmberechtigten Mitgliedern zählen.

Die Vorsitzenden der vom GdG-Rat gebildeten Sachausschüsse und Projektgruppen sowie die Sachbeauftragten können als beratende Mitglieder dem PGR angehören, soweit sie nicht stimmberechtigte Mitglieder sind.

Neuigkeiten:

GdG-Rat 2017 - Stern (c) Birgit Hellmanns

Der Gemeinschaft der Gemeinden-Rat (GdG-Rat) der Pfarrei Hildegundis von Meer wurde im November gewählt. Neben der konstituierenden Sitzung fanden bereits zwei weitere Sitzungen statt.

Die Aufgabe des GdG-Rates ist es, die Pastoral(*) der Zukunft im Zusammenwirken der verschiedenen Charismen auf der Ebene der Pfarrei Hildegundis von Meer weiter zu entwickeln. Der neu gebildete Rat konzentriert sich darauf und handelt nach Jesaja 43,18 f: „Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten. Seht her, nun mache ich Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?“

Dies erfordert, vor dem Hintergrund eines noch stärker werdenden Mangels an Priestern und sonstigem pastoralen Personal, zunehmend, dass sich die Gemeindemitglieder aktiver ehrenamtlich einbringen. Die konkrete Umsetzung erfolgt dann durch die gebildeten Sachausschüsse. Die gemeindebezogenen Aufgaben werden von Gemeinderäten und Ortsausschüssen erledigt. Die einzelnen Sachausschüsse, Ortsausschüsse und Gemeinderäte haben auch schon in der Vergangenheit - sowie viele einzelne Gläubige in der Gemeinde auch - beachtliche Dinge im Bereich der Ehe- und Familienpastoral, der Jugendarbeit, der Caritas und der einrichtungsbezogenen Seelsorge geschafft und ihre Arbeit sehr gut erledigt. Darauf ist der GdG-Rat stolz und dankbar für all die Ehrenamtlichen, die vor Ort in der Vergangenheit unterstützt haben und künftig wieder unterstützen werden.

Mehr denn je soll die Gesamtheit der Gemeindemitglieder erreicht und im Focus behalten werden. Das beginnt in der Kinder- und Jugendarbeit und setzt sich bei Familien und Senioren fort. Es gibt viele Gruppierungen in der Pfarrei, die diese Altersgruppen gezielt ansprechen. Das, was bereits gut läuft soll unterstützt und weiter gefördert werden. In den ersten Sitzungen wurde bereits festgestellt, dass die Zielgruppe der älteren Jugendlichen bzw. junger Erwachsener vor dem Lebensabschnitt Familiengründung schwach vertreten ist. Diese Zielgruppe soll aktiver in das Gemeindeleben eingebunden und somit für sie eine Heimat angeboten werden.

Dabei wird immer wichtiger, ein Ohr an der Gemeinde zu haben, gerade in der Startphase eines GdG-Rates. Der GdG-Rat will in den nächsten Sitzungen erarbeiten, wie er aktiv hineinhören und auch den leisen Stimmen in der Gemeinde ein Gehör verschaffen kann. Erst dann können neue Themenfelder angepackt, bestehende durch Mitarbeit unterstützt und erfolgreich mehr vor Ort erreicht werden. Grundsätzlich hat ein GdG-Rat aber auch die Aufgabe, die Menschen auf notwendige und seitens des Bistums gewünschte Veränderungen vorzubereiten und sie in die Prozesse einzubinden.

Christina Marzluff, Pressesprecherin

(*)Information zu Pastoral:

Die Bezeichnung Pastoral hebt zunächst den Aspekt des Hirtendienstes katholischer Seelsorger hervor (im Sinne geistlicher Führung und Anleitung). Oberste Hirten der römisch-katholischen Kirche sind der Papst und die Bischöfe. Die Pastoral ist demnach mit der Ausübung römisch-katholischer Autorität verbunden. In den anderen christlichen Kirchen werden die pastoralen Ämter abweichend begründet und organisiert. Bei der Bezeichnung Pastoral geht es auch um den personellen Ort der Seelsorge (kirchliche Strukturen mit Priestern, Diakonen und anderen Beauftragten, zum Beispiel Pastoralreferenten). Seelsorge bezieht sich eher auf die Tätigkeit des Seelsorgers, die auch lehrende und liturgische Aspekte hat. Die bevorzugte Methode ist heute der Dialog mit den Menschen, das seelsorgerliche Gespräch. Auf wissenschaftlich-theologische Weise befasst sich damit die Pastoraltheologie. Im Bereich der Evangelischen Theologie wird der Begriff einer – weiter gefassten – Praktischen Theologie bevorzugt.