Gemeinde St. Nikolaus, Meerbusch-Osterath

in der Pfarrei Hildegundis von Meer

 

 

Flagge Uganda (c) Pixabay

Post aus Uganda und Kolumbien

Flagge Uganda
Datum:
So. 28. Jan. 2018
Von:
Klaus Trautmann
Sr. Alma sowie die Padres Richard und Joseph bedanken sich für die Unterstützung und wünschen ein gesegnetes neues Jahr.
Flagge Kolumbien (c) Pixabay
Flagge Kolumbien

Liebe Priester der Pfarrei,
liebe Gemeindemitglieder,

es ist Post aus Uganda und Kolumbien gekommen. Natürlich haben Schwester Alma Nakanwagi aus Kampala/Uganda und die beiden Priester aus dem Bistum Tumaco/Kolumbien auch Grüße und Segenswünsche zu Weihnachten und zum neuen Jahr 2018 geschickt. Wir geben sie nun im Februar-Pfarrbrief an Sie weiter.

Sr. Alma bedankt sich besonders für das Interesse am Leben der Kindergarten und  Schulkinder in Kibiribiri und für die Mitsorge um ihr Wohlergehen. In der dritten Dezemberwoche bat Sr. Alma in einer Mail um unsere finanzielle Hilfe zum Kauf von Lebensmitteln: Maismehl, Bohnen, Zucker und Fleisch. Wir konnten sofort reagieren, weil nach der Kleingeldaktion im Juli wieder neue Spenden auf dem Pfarrkonto eingegangen waren und einige kurzfristig informierte Sponsoren diese Summe auf 1.470€  aufstockten. Sr. Alma dankt allen herzlich, die zu dieser schnellen Unterstützung beigetragen haben und schreibt: „Nun können unsere Kinder ein wunderschönes Weihnachtsfest feiern.“ Für fast alle von uns ist Sattwerden eine Selbstverständlichkeit, in Uganda nicht!

Padre Richard Yawe Kasibante aus Barbacoas in Kolumbien richtet in seinem Brief vom 25.12.2017, Grüße an Sie aus und die Bitte, Ihnen für Ihre Freundschaft und Solidarität in manch schwerer Zeit „Danke“ zu sagen. Auf unsere Frage nach Verwendung der Weihnachtsgabe von 1.000€ gibt er viele Nöte und Wünsche an, von denen er weiß, dass sie sich nicht mit diesem Geldbetrag erfüllen lassen. Aber er fasst sie zusammen: Er spricht von pastoralen Aufgaben der Priester, Laien und Katechisten, vom Bücherkauf für die liturgische Musik, vom Bau kleiner Kapellen in verschiedenen Dörfern, von der Jugendarbeit, von der Armut der Bevölkerung, die ihren Lebensunterhalt mit Mitteln aus Kokaanbau und illegaler Goldsuche aufbessert. Immer wieder werden die Priester und Mitarbeiter um Hilfe gebeten; aber ihre Kapazität ist sehr  begrenzt; ein Tausender kann da schon etwas bewirken. Sie geben ihr Bestes und hoffen auf Gottes Erbarmen durch hilfsbereite Menschen.

Am 26. Dezember erreichte uns die Mail von Padre Joseph Kasule aus Satinga. Er berichtet von den pastoralen Höhepunkten 2017 in seiner Pfarrei: 140 Taufen, 80 Kinder zur Erstkommunion, 45 Jugendliche zur Firmung und zwei Eheschließungen. Am Heiligabend wurden auch Geschenke an die Kinder verteilt, die an der vorweihnachtlichen Novene teilgenommen hatten.

Für das Neue Jahr wünscht Padre Joseph uns in all unserem Planen die Führung durch den Heiligen Geist, gestärkt mit den Geschenken Gottes: mit der Weisheit und der Frömmigkeit, der Geduld und des Mutes, geschützt und bewahrt durch seine Liebe und Freundlichkeit.

Auch für P. Joseph ist eine Geldsendung von EUR 1.000 am 5. Januar abgeschickt; die Antwort über den Erhalt und die Verwendung steht aber noch aus.

Der EineWelt-Kreis bedankt sich sehr, dass das Interesse an unseren drei „Projekten“ von Ihnen als Gemeinde mitgetragen wird und dass Sie auch finanziell helfend mitwirken. Vielen Dank!

 

für den EineWelt-Kreis

Maria Hoffmann